Das erwartet dich

2
100% online
Seiten
ohne Vorbildung

Zusammenfassung

Seit Jahren ist die Zunahme der Arbeitsunfähigkeit im Gesundheits- und Sozialwesen aufgrund von psychischen Störungen die auffälligste Entwicklung im Arbeitsunfähigkeitsgeschehen. Der Grund: Die Care-Arbeit birgt in besonderem Maße Gefahren der Entgrenzung und Selbstgefährdung. Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem damit einhergehenden Fach- und Führungskräftemangel erhält die Prävention psychischer Erkrankungen eine besondere Brisanz. Organisationen in diesen Bereichen sehen sich verstärkt mit der Herausforderung konfrontiert, gut ausgebildete, effizient arbeitende und gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu (er)halten. Das ist eine zentrale Aufgabe in der Personalentwicklung bzw. im Human Resources Management. Im Zuge der zunehmenden Flexibilisierung und Digitalisierung in der Arbeitswelt (Arbeit 4.0) spielen auch Digitalisierungsprozesse in der Personalentwicklung eine immer bedeutsamere Rolle. Dieses Projekt setzt an den digitalen Möglichkeiten der Personalentwicklung und der Gesundheitsförderung an.

mehr anzeigen

weniger anzeigen

Inhalt

Methodik

Das Lernangebot hat zum Ziel, für verschiedene Beschäftigtengruppen im Gesundheits- und Sozialwesen webbasierte Tools zur Gesundheitsförderung zu entwickeln und sie online zugänglich zu machen (z. B. für Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege, in der Behindertenhilfe, in der Jugendhilfe, in Krankenhäusern und KiTas). Studierende entwickelten in Teams acht Kurzfilme (ca. 5 Minuten), in denen sie zentrale Erkenntnisse zur Belastungs- und Gesundheitssituation einer Beschäftigtengruppe im Gesundheits- oder Sozialwesen vermitteln.

Begleitend zu den Videos entwickelten die Studierenden für die jeweilige Zielgruppe eine Übung zur Ressourcenförderung. Der Inhalt der Übung (verbessertes Stressmanagement, Entspannung etc.) und die Form der Übung (Selbsttest, Audio zur Entspannung etc.) wurden dabei aus der zuvor dargestellten Belastungssituation abgeleitet und am Bedarf der Zielgruppe orientiert.

  • Vermittlung von Wissen zur Gesundheits- und Belastungssituation von Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen (Altenpflege, Krankenpflege, Klinikärzte, Behindertenhilfe, Jugendhilfe, Kindertageseinrichtungen) sowie von Studierenden anhand von Kurzfilmen
  • Interesse wecken – Relevanz des Themas aufzeigen – Aufklären (Vermittlung wissenschaftlich fundierter Informationen) – Selbstreflexion anregen
  • Vermittlung von Kompetenzen zur Ressourcenstärkung und Strategien zur Gesundheitsförderung anhand von Online-Übungen für diese Zielgruppen

mehr anzeigen

weniger anzeigen

Lernziele

Für wen sind die Inhalte von Interesse:

Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen, v.a. aus den Bereichen Altenpflege, Krankenpflege, Klinikärzte, Behindertenhilfe, Jugendhilfe, Studierende aller Studienfächer, ArbeitspsychologInnen, GesundheitsexpertInnen, PersonalentwicklerInnen, die als MultiplikatorInnen, z.B. bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), direkt in Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen oder an Universitäten tätig sind.

Für wen ist das Thema relevant?

Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen (v.a. Altenpflege, Krankenpflege, Klinikärzte, Behindertenhilfe, Jugendhilfe, Kindertageseinrichtungen), Studierende sowie ArbeitspsychologInnen, GesundheitsexpertInnen und PersonalentwicklerInnen.

mehr anzeigen

weniger anzeigen

Aktuelle Termine

Vergangene Termine

Nähere Informationen

Veröffentlicht am March 26, 2019

Deutsch
Dr. Sylvie Vincent-Höper

LRMI Metadaten

Anzeigen

zum Lernangebot